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Alles über TDS und Wasserqualität

08.02.2025

Was ist TDS?

Der Gesamtgehalt gelöster Feststoffe (TDS) ist ein Maß für den Gesamtgehalt aller anorganischen und organischen Substanzen in einer Flüssigkeit in molekularer, ionisierter oder mikrogranularer (kolloidaler Sol) suspendierter Form. Ein TDS-Messgerät misst alle im Wasser vorhandenen geladenen Ionen (sowohl positiv als auch negativ). Zu diesen Ionen gehören unter anderem Kalzium, Magnesium, Nitrate und Eisen. Andere Schadstoffe wie Chlor und Bakterien konnten nicht nachgewiesen werden. Daher ist es schwierig, allein anhand des TDS-Wertes Rückschlüsse auf die Qualität oder Unverträglichkeit des getesteten Wassers zu ziehen, wenn die Wasserquelle unbekannt ist.

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Warum ist der TDS-Test hilfreich?

Da der TDS-Wert sowohl positive als auch negative Aspekte abdeckt und schädliche Aspekte nicht erfasst werden, ist ein Test sinnlos? Die Antwort könnte Nein lauten. In der Praxis ist die Wasserquelle bestätigt, anstatt unbekannt zu sein. Leitungswasser und Flaschenwasser stammen entweder aus Seen oder Flüssen. Die meisten der getesteten Feststoffe sind keine gesunden Mineralien. Daher können wir anhand des Messwerts grundsätzlich feststellen, ob das Wasser sauber ist oder nicht, und die getesteten Proben vergleichen. Bei gefiltertem Wasser können wir den TDS-Test typischerweise verwenden, um die Unterschiede zum Leitungswasser festzustellen. Je größer der Unterschied, desto besser ist die Wirksamkeit.
(Bei natürlichem Flaschenwasser sieht die Sache etwas anders aus. Dieses stammt entweder aus Bergen, Quellen oder aus dem Untergrund, dessen Quellen nachweislich gut sind und geschützt sind. Daher ist es beim Testen schwer, es mit Leitungswasser oder aufbereitetem Flaschenwasser zu vergleichen.)

 

Gibt es Standards für TDS?

Theoretisch eigentlich nicht, praktisch schon. Viele Länder legen einen maximalen TDS-Wert für Trinkwasser fest, der jedoch von Land zu Land stark variiert. Es gibt keinen bekannten Mindestwert für Trinkwasser. Es gibt jedoch maximale TDS-Grenzwerte (500 bei der EPA, 1000 bei der WHO). Generell gilt: Je höher der TDS-Wert im Leitungswasser, desto größer ist das Risiko von Problemen.

 

Was ist der TDS-Wert für gefiltertes Wasser?

Es hängt alles von der verwendeten Filterart ab. Auf dem Markt gibt es zwei Arten der Filterung. Eine davon ist die Tiefenfilterung, wie die Umkehrosmose (Destillation – eine andere Art der Tiefenbehandlung, die jedoch hauptsächlich industriell eingesetzt wird). Sie entfernt praktisch alles. Bei Wasser aus RO- oder Destillationssystemen liegt der TDS-Wert unter 50. Flaschenwasser aus aufbereitetem Leitungswasser ist genau dieser Typ. Destilliertes Wasser zeigt null an, während remineralisiertes gereinigtes Wasser etwa 30 anzeigt. Alle anderen Filter ohne RO verändern den TDS-Wert jedoch nicht wesentlich.

 

Warum kann ein einfacher/Basisfilter den TDS-Wert nicht senken?

Als Basisfilter werden fast alle Nicht-RO-Filter bezeichnet, darunter Kohlefilter, KDF-Filter, Ultrafiltrationsfilter usw., die oft in Hausfiltersystemen, Wasserenthärtern, Duschfiltern, Wasserhahnfiltern usw. zu finden sind. Das Basisfiltersystem zielt hauptsächlich auf große Schadstoffe wie Rost, Sand, Chlor und viele andere Chemikalien im Wasser ab, was bedeutet, dass kleinere Schadstoffe wie Metalle und andere geladene Teilchen den Basisfiltern leicht entgehen können. Das bedeutet, dass sich der TDS-Wert des gefilterten Wassers nahezu unverändert bleibt, egal wie viele Filterstufen verwendet werden. Diese Basisfilter können den TDS-Wert sogar noch erhöhen, wenn die Filteroberfläche durch übermäßige Schadstoffmengen verstopft ist, falls die Filter nicht rechtzeitig gewechselt werden. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass diese Basisfilter nicht funktionieren, wenn sie nicht zum Trinken verwendet werden.

 

Tipps zur Durchführung des TDS-Tests

Temperatur: Die Temperatur beeinflusst die Testergebnisse, da sie die Bewegungsgeschwindigkeit der Ionen im Wasser beeinflusst. Für einen Test ist es besser, kaltes Wasser oder Proben mit gleicher Temperatur zu entnehmen.
Zeit: Um sicherzustellen, dass die Probe repräsentativ ist, lassen Sie den Wasserhahn vor der Entnahme einer Probe besser eine Weile (30 Sekunden) laufen, da sich im Wasser in den Rohren über Nacht oder einige Zeit zuvor möglicherweise etwas angesammelt haben könnte.
Menge: Als Menge der Wasserprobe genügen 1 Viertel oder 2 Fünftel einer Tasse.
Zusätzliche Hinweise: Mit dem TDS-Test können Sie feststellen, ob das Flaschenwasser (kein natürliches Mineralwasser) sauber ist und ob der Umkehrosmose-Trinkwasserreiniger ordnungsgemäß funktioniert.
Wenn Ihr Flaschenwasser (kein natürliches Mineralwasser) oder gereinigtes Wasser aus Ihrem individuellen Umkehrosmosefilter oder der zentralen Umkehrosmoseanlage in Ihrer Anlage einen Wert über 50 aufweist, ist das Wasser gefälscht, abgelaufen oder verunreinigt. Es wird nicht empfohlen, dieses Wasser erneut zu trinken.
Der TDS-Test ist eine sehr einfache Methode. Um die Schadstoffe im Wasser zu ermitteln und deren Konzentration zu bestimmen, sind Labortests erforderlich.